Mein kleines Wunschbuch #ootd

DSC_0257Wünsche – kleine und große. Jeder hat welche. Oder hatte. Manche haben ihre im Lauf der Zeit verloren. Oder aufgegeben, sagen sie. Zu unrealistisch. Zu groß. Nicht in diesem Leben. Aber warum eigentlich nicht? Was hält sie ab, es zu probieren?

Ich bin es einfach leid, mit Leuten zu sprechen, die keine Träume mehr haben. Ich bin es leid, angeschaut zu werden, als würde ich in einer Traumwelt leben, als hätte ich keine Ahnung. Ich bin es leid, dass sie sagen, jeder würde das irgendwann einsehen. Nein, sie haben keine Ahnung. Es fehlt mir keineswegs an Realität. Ihnen fehlt es an Zauber. Ich werde mir immer die Fähigkeit bewahren zu träumen, zu wünschen. Selbst wenn man alles versucht und sein Ziel nicht ganz erreicht, Ich glaube am Ende fühlt man sich trotzdem besser, als wenn man es nie probiert hätte. Und bestimmt hätte man dabei dann neue Erfahrungen gesammelt.

Und überhaupt, was ist denn mit den kleinen Wünschen? Die kleinen sind doch genauso schön. Auch wenn es oft gar nicht auffällt, erfüllen sich doch viele von ihnen.

Der Herbst schenkt uns noch mal Sonnenstrahlen und wir genießen draußen Kaffee und Kuchen. Ein schöner Sonntag, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Die Kleine schläft und ich habe die Zeit, die ich für mich brauchte. Wie ich es mir gewünscht hatte. Du hast mir ein Kinderei vom Einkaufen mitgebracht. Das wünsche ich mir immer. ❤

Vieles erfüllt sich jeden Tag, ohne dass es auffällt. Keine große Sache. Aber ich finde, das sollte es sein. Wie schön wäre das, wenn es auffallen würde. Wenn die Kleinigkeiten wertgeschätzt würden.

Manche sagen, Wünsche erfüllen sich nicht. Doch vielleicht sehen sie es nur einfach nicht. Vielleicht haben sie auch einfach Angst enttäuscht zu werden. Und selbst wenn mal nicht, ist es doch trotzdem gut, sich ein bisschen Glauben zu bewahren. Denn was nützt es, völlig abgestumpft durch’s Leben zu gehen?

Ich finde, Wünschen macht Spaß! Was wären wir ohne Wünsche, ohne Träume? Wäre doch langweilig, wenn sich alles schon erfüllt hätte. Ich habe ein kleines Buch, in das ich all‘ meine Wünsche reinschreibe. Von außen habe ich es schön beklebt, und auch zu den meisten Wünschen klebe ich Bilder auf, die meinen jeweiligen Wunsch verbildlichen sollen. Vieles davon hat sich schon erfüllt. Und an vielem arbeite ich noch. Aber es ist einfach schön, dort durchzublättern und zu träumen. Großes und kleines. Ich liebe mein kleines Wunschbuch!

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Fotos: Nadine Hanke

Poncho: Lisa Tossa  // Jeans: Only // Bluse: AJC // Boots: Unlimited

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12 Gedanken zu “Mein kleines Wunschbuch #ootd

  1. Ich glaube das mit den Wünschen ist immer so eine Sache. Wegen meinen Berufswünschen bin ich auch manchmal ganz schön belächelt worden, mittlerweile ist das zum Glück nicht mehr so. Allerdings muss man natürlich schon sagen, dass ich auch viele Menschen gesehen und erlebt habe, die sich zwar große Wünsche und Ziele gesetzt haben, aber einfach nicht allzu viel dafür getan haben. Man muss für manche Dinge (mal von den kleineren Dingen abgesehen, manche Dinge lassen sich ja doch etwas leichter erfüllen ;)) eben auch hart arbeiten. 😉

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  2. Susie, dein Blog ist toll und ich lese fleißig mit 🙂 Den Poncho müssen wir demnächst mal zusammen ausführen. das steht jetzt in meinem Wunschbuch- sowas habe ich auch 😉 und ich WÜNSCHE dir noch ganz viel Erfolg und Spaß mit deinem Blog 🙂 :-*

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  3. Die Freuden des Alltags und Anlässe für Freude im Alltag zu erkennen bedeutet so viel mehr Lebensqualität. Und was soll gut und realistisch daran sein zu resignieren? Realistisch ist zu wissen, dass man seine Wünsche kennen und ihnen folgen muss, um sie zu erreichen…
    George Bernard Shaw schrieb: „Der vernünftige Mensch passt sich an die Welt an, wohingegen der unvernünftige Mensch darauf besteht, die Welt an sich anzupassen. Deswegen hängt aller Fortschritt von den unvernünftigen Menschen ab.“
    Es war unvernünftig zu denken, Wagen könnten ohne Pferde fahren. Es war unvernünftig zu denken, der Mensch werde fliegen können, gar bis zum Mond. Es war unvernünftig zu denken, die Mauer könnte fallen, bloß weil Menschen in einer Diktatur auf die Straße gehen. Und doch ist all das passiert.

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